Feb 4, 2012

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Fasching 2012

Unter dem Motto „Straßenfest im Storchennest“ wurde auch 2012Fasching gefeiert.

 

Seit nun mehr als 30 Jahren führt der Männergesangverein Großpostwitz e.V. den Fasching in unserer Gemeinde durch. Auch dieses Jahr sollte das Motto zu der neu sanierten Festhalle „Am Storchennest“ passen. Und die Idee zum Straßenfest ließ natürlich wieder den Ideenreichtum in den Köpfen der Programmschreiber wuchern. Diese wurden aufgeschrieben und schon konnten die unzähligen Proben im November 2011 beginnen.

 

Doch bevor es überhaupt zu dem diesjährigen Fasching kommen konnte sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass die Festhalle im September Tipp Top saniert und komplett leer zur Nutzung wieder übergeben wurde. Innerhalb weniger Wochen ist eine komplett neue Bühne durch den Männergesangverein und unter der Mitarbeit des Bauhofes der Gemeinde Großpostwitz errichtet worden. Aber ohne die finanzielle Hilfe der Gemeinde für das Baumaterial wäre das so nicht möglich gewesen. Hier noch einmal an Alle die hier mitgewirkt haben: Danke, danke, danke.

 

Und nun weiter im Programm. Erwartet wurden zu diesem Straßenfest viele Straßenkünstler, die mit Gesang, Tanz und Show das Programm füllen.

 

Und sie waren alle da. Begonnen mit Jürgen von der Lippe, der Kelly Family mit ihrem „Kleinsten im Kinderwagen“, ein Leierkastenmann mit der Berliner Schnauze Claire Waldoff. Moderiert wurde das Fest von unserem einzigartigem Showmaster Jörg.

 

Obwohl die zu spielenden Personen (männlich wie weiblich) fast nur von den Männern des Männergesangverein dargestellt werden, ist es immer wieder ein absoluter Höhepunkt, wenn die „Chorfrauen“ einen perfekt einstudierten Tanz allein oder mit den Männern auf die Bühne zaubern. Beim diesjährigen Straßenfest bot es sich an, so viele Akteure wie nur möglich zu Lou Bega mit „Sweet like a Cola“ aufzustellen. So konnte mit 26 Tänzern die Bühne und die Tanzfläche gefüllt werden, eben wie bei einem richtigen Straßenfest. Ein weiterer toller Hingucker war die Showeinlage der Artistengruppe Bautzen unter der Leitung von Hagen Kellner. Die Artistinnen (11 und 13 Jahre) waren von einer so großen Bühne und so einem fantastischem Publikum völlig überrascht.

 

Lange schon regte sich in den vergangenen Jahren bei den Faschingsvorbereitungen der Wunsch, mal die besten Einlagen der vergangen Jahre aufzuwärmen. Bei jedem Vorbereitungstreffen schwärmten die „Ur-Sangesbrüder“ wie toll es doch z.B. in Rascha auf dem Saal war, als…..

Ja, und was bietet sich besser an, als zum 30 jährigen Jubiläum mal in die Klamottenkiste zu greifen? So sahen wir endlich den Opa Unger mit seiner Roswitha mal life und erfuhren, wie sie sich eigentlich kennen gelernt haben. Und die Einlagen vom Badefest, die Riesenmatroschka mit Ihrem kleinen Baby´s und natürlich zum gefühlten 20-igsten Mal die Olsenbande durften nicht fehlen. Auch dieses mal hatte es die Polizei geschafft, bei der Festnahme den Egon zu verletzten. Da musste natürlich unsere Krankenschwester mit dem großen B…. sofort zu Hilfe eilen. Der Tanz der Skelette vom Piratenfest, gefolgt von Achim Reichel mit seinem Aloahe, heizte die Stimmung mächtig an.

 

Den letzten Block begannen die peruanischen Musiker mit ihrer viel zu großen Panflöte und externer „Blasehilfe“. Da sie aber von Gema – Gebühren und anderen Abgaben nichts hielten, konnte nur noch Roland Kaiser mit seiner „Politesse von gestern Abend“ helfen, um diese Ordnungswidrigkeit zu ahnden.

 

Als dann in der kleinen Kneipe Bill Ramsey, Peter Alexander und die Klostertaler auftraten, begann der Saal zu kochen. Und dann auch noch sie, die 3 Tenöre vom letzten Jahr. Doch diesmal mit Mozart am Klavier. Ob sie da nicht doch ein bisschen übertrieben haben???

Und noch ein etwas näher an die Gürtellinie kam dann die „Fesche Lola“. Aber es war ja mittlerweile schon etwas später, so musste mancher beim „Schwarz-Weiß-Tanz“ mehrmals schauen und hat doch nicht verstanden, welches Bein da wo dranhängt, oder?

 

Und als das Programm mit Amanda Lear und dem „Skandal um Rosi“ gefolgt von unserer Abschlussmusik „Sierra Madre“, zu Ende ging, fragte unserer Showmaster Jörg wie jedes Jahr das Publikum:

 

„Hat es Euch gefallen und kommt ihr nächstes Jahr wieder?“ und die einstimmige Antwort „Jaaaaaaaaaaaah!“

 

Na dann freuen wir uns schon auf die nächste Faschingssaison, wenn es wieder heißt „ …………..-fest im Storchennest“.

 

Für alle, die auch einmal gern beim Programm auf oder hinter der Bühne mitwirken möchten: Nur zu! Wir freuen uns auf jeden! Weitere Infos zu unserem Verein findet ihr auf www.mgv-großpostwitz.de.

 

Jens Gabriel

Vorstandsmitglied im MGV Großpostwitz e.V.

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