Feb 5, 2011

Gepostet in Fasching, Veranstaltungen

Fasching 2011

Gangsterfest im Storchennest

 

Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett. Die Spargroschen schnell noch unters Bett und den Krimi in der Hand so fing alles an. Ein Knall, ein Schrei die Spargroschen waren weg. So geschehen am 29.01.2011 und 05.02.2011 im Storchennest in Großpostwitz.

Der legendäre Detektiv Sherlock Holmes nahm die Aufklärung in die Hand.

Gemeinsam mit Dr. Watson begann die Suche nach Geld und Täter.

 

Die erste Vermutung das Geld sei im Konjunkturpaket für marode Banken oder im Hilfspaket für Griechenland gelandet, musste fallen gelassen werden.

Die Bundeskanzlerin persönlich ließ den Rettungsschirm über das Ganze spannen und damit war alles legitimiert.

Der Verdacht Mäcki Messer in England hätte etwas mit der Tat zu tun, stellte sich als Irrtum heraus. Eine heiße Spur führte zur Mafia nach Italien in eine Gangsterkneipe. Aber außer, dass Sherlock Holmes und Dr. Watson eine tolle Darbietung des Kriminaltangos erleben durften, brachte dieser Ort kein brauchbares Ergebnis für die weiteren Ermittlungen.

Die Untersuchung des mysteriösen Tods von Michael Jackson lieferte außer einer glanzvollen Tanzshow keine weiteren Hinweise zum Verbleib des Geldes.

Eine neue Spur führte zur Großpostwitzer Funkengarde die gerade mit der Aufführung des Tanzes unter dem Motto Fluch der Karibik beschäftigt war. Doch auch dort hatten alle großen Funken und das Funkenmariechen ein hieb und stichfestes Alibi.

Verwirrt von einer älteren Dame mit kaputtem Fahrrad unterbrach Sherlock Holmes seine Ermittlungen und half bei der Suche nach einer Luftpumpe. Fündig geworden beim grandiosen Pumporchester unter Leitung von Gotthilf Fischer kam er in den Genuss einer Aufführung des ungarischen Tanzes mit Luftpumpen jeder Größe.

Einmal in Künstlerkreisen angelangt machte Holmes auch noch gleich eine Stippvisite bei Andrea Berg und Andreas Martin. Beide waren zwar toll anzuschauen und zu hören, aber leider brachte es die Detektive nicht weiter.

Großen Verdacht erweckten drei edel gekleidete und anmutig wirkende Tenöre.

Die lustige Inszenierung von „ Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ gefiel zwar dem Publikum, brachte jedoch keine neuen kriminalistischen Erkenntnisse.

Trotzdem die Zeit drängte ging die Suche nach dem Geld weiter. Edel gekleidete Russen erweckten bei Holmes Verdacht. Aber ohne Erfolg. Die ausgelassene feucht fröhlicher Feier mit Katjuscha, Kalinka und Dschingis Khan lieferte keine weiteren Hinweise.

Einer Eingebung folgend zog es Sherlock Holmes auf große See. Auf der Titanic belauschte er das wohl bekannteste Liebespaar und wurde Augenzeuge der Begegnung mit dem Eisberg. Holmes, verwundert hier die Phudys und ihren Eisbären zu treffen, war sprachlos. Völlig überraschend fand die Suche nach Geld und Täter hier ihr Ende. Dr. Watson als Täter war überführt. Ein Schock für Sherlock Holmes, eine Freude für Mimi.

Mimi ließ es sich nicht nehmen, und ließ mit dem wiedergefundene Geld eine tolle Party steigen. Selbst Shakira war geladen ( und das gleich mehrfach ) und heizte unserem treuen Publikum so richtig ein. So fand alles ein gutes Ende.

Dank dem schon legendären Einsatz aller freiwilligen Helfer, dem Engagement der Gemeinde, den Sponsoren und den Mitwirkenden, konnte während und nach der aufregenden Gangsterjagd, bis in die frühen Morgenstunden bei guter Stimmung ausgelassen gefeiert werden.

 

Der Vorstand des Männergesangverein Großpostwitz e.V.

 


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